Hintergrundmusik Klitzeklang
11 Widukind 11.mp3
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Klitzeklang und Klangkugel

Kindgerecht


 

Schöne kindgerechte Musik, Lieder, Spiele, Reime und Tänze helfen den Kindern, sich altersgemäß zu fühlen,

und Kindsein als gut zu empfinden.

Das im Lied, Tanz und Spiel empfundene Glück richtet die Kindergemüter auf.

Sie kommen dabei trotz äußerer reger Tätigkeit im klar geführten Ablauf innerlich zur Ruhe und bekommen so die Chance, sich und die anderen wieder bewusst wahrzunehmen.

Harmonie heißt füreinander - gegenseitiges Vertrauen entsteht.

Alle erleben sich in gemeinsamer Freude und erschaffen beim Bejahen einer erkennbar sinnvollen Ordnung die Realität von Frieden. Dies gilt besonders für den heiteren VolksTanz mit seinem rein spielerischen Körperkontakt und intensiv emotionaler Verbundenheit. Das Lachen öffnet unseren Blick, und wir sehen wieder in lachende Augen. Die Mimik und Haltung der begeisterten Kinder bringen Wesenszüge zu Tage, die manchen Eltern bereits halfen, ihre Kinder wieder so zu sehen, wie Kinder von ihren Eltern gesehen werden wollen: Als liebenswerte Geschöpfe, an deren bestehender Art und beständiger Entwicklung wir uns staunend erfreuen können.

Aus ihren Augen spricht:"Liebe Eltern, seht, wir haben unsere Welt und unsere Angelegenheiten. Und das ist eine schöne Welt mit guten Angelegenheiten. Lasst uns bitte so viel Zeit wie möglich, bis wir eure Welt mit euren Angelegenheiten verstehen sollen!"

Die Teilnahme an meinen Kursen unterliegen keinem Leistungsdruck, denn es gibt weder eine Volkstanz-weltmeisterschaft, noch kann man bei lustigen Fingerspielen versagen oder der Beste sein. Wir kommen einfach gerne zusammen und haben Zeit füreinander.

 Als (Groß-)Eltern brauchen Sie deswegen keine Sorge zu haben, ob Ihr Kind in diesem Kursus "mitkommt". Vertrauen Sie einfach, dass das, was sich dem Kind hier mitteilt, zu schön ist, um es verpassen zu können. Hier erlebt das Kind die wohltuende Freiheit in einem erfüllten Urbedürfnis: Das Bedürfnis nach natürlicher Freude im Kontakt zum Reichtum eigener Gefühle und dem Leben um sich.

Nur, wer sich und andere in dieser Atmosphäre erleben kann, begreift die eigenen Gefühle und echtes Mitgefühl als unentbehrliches Urelement menschlichen Lebens.

Über diese eigenen bewussten Erfahrungen von Freude, Harmonie und Verbundenheit korrigiert und stabilisiert sich unsere innere Grundstimmung und Balance. Die scheinbar "Benachteiligten" erleben sich mitten im Geschehen eines allgemeinen Beschenktwerdens als Reiche unter Reichen - Glückliche unter Glücklichen.

"In die Wiege gelegt" bedeutet das Vermögen der Eltern, bereits durch leichte lustige Lieder, Finger-spiele, oder ReimMassagen die gemeinsame Zeit beim Wickeln, Baden, zu Bettbringen, etc. im heiteren Kontakt zu gestalten, und dem gewöhnlichen Moment etwas Schönes und Verbindendes zu geben, was den Kindern wie die physische Nahrung zu einem Teil ihrer Selbst wird.

Diese unscheinbar wirkende Aufwertung und Schätzung gewöhnlicher Altagsprozesse als Chance für ein kleines Lachen oder Staunen, durchdringt und formt sämtliche späteren Denkabläufe und ethischen Impulse. Selbst erlernte und erlebte Musik oder Reime (nicht Radio!) erklären uns wortlos den Unterschied zwischen Harmonie und Disharmonie, zwischen Logisch und Unlogisch, und zwischen einfach nachvollziehbar und unnatürlich dem inneren Fluss wiederstrebend.

Dieses emotionale Wissen über zu beachtende Gegensätze, mit den darin erkennbaren Möglichkeiten für den persönlichen Weg, ist dem Gefühlsmenschen klar zugänglich. Ihm bleiben schmerzlich einschüchternde Enttäuschungen "kleiner" Rechenfehler des meisst "taktlos" kühlen Intellektes erspart.

Beispiel: Spielerisch kreativ mit Naturmaterialien

 

Raus gehen, sich Zeit nehmen. Mal nicht funktionieren, sondern erleben, wie es wirklich funktio-niert. Schauen, was da ist. Schauen, wer da ist. Wie fühlst Du Dich? Was siehst Du? Was möchtest Du sammeln? Was können wir damit spielen, oder wem könnten wir es schenken?

Wunderbares Jetzt!

Wir entspannen, und unsere Seele arbeitet - gerne - denn sie verarbeitet all das, was unsere offenen Sinne ihr liebevoll anvertrauen. Davon wächst sie und strahlt aus unseren Augen.

Komm, lausche, rieche, fühle ...

Was wir da gerade machen, hier,  so mitten auf der warmen Straße? (Feldweg!) Na, das weiss doch jeder! Kastanien knacken, natürlich. Denn: Was ist brauner, als eine Kastanie?! So schön braun! Da muss man doch 'was mit machen können! Etwas ganz besonderes. Z.B. ein schönes Muster oder Bild auf der Wiese.

Das Alleschönste ist natürlich immer ein Herz. Und das fotogra-fieren wir jetzt für die Mamas und Papas und Omas und so.

Und jede Menge bunter Blätter haben wir auch gefunden. Mit denen wollen wir Mandalas legen. Aber dafür ist es hier zu windig, deswegen gehen wir besser 'rein.

So, und jetzt sammeln wir noch Dreck und Steine, die zerklopft und gemahlen werden, für Farbe - selbstge-machte Farbe. Das geht bestimmt, denn die großen Farbefabriken haben ja auch die Natur als Rohstofflieferanten.

Also, wo findet man hier den schönsten Dreck?

"Zwei Dinge sollen Kinder von ihren Eltern bekommen:

Wurzeln und Flügel."

                                              Goethe

                         Klangkugel

Kleiner Gast unter meinem Herzen

 

In meinem Bauch pumpert eine kleine Trommel,

doppelt so schnell wie die, in meiner Brust.

Lass dir Zeit, mein Herz,

damit mein kleiner Gast mitkommt.

 

Mein Körper ist eine Wiege.

Seid leicht beschwingt, meine Füße,

damit sie nicht rumpelt.

 

So viele Gedanken zu Herzen genommen,

das Blut bringt sie in jede Zelle.

Wir beide sind nun ein Kreislauf.

 

Meine Worte und Laute sind für Dich, da drinnen,

das Gesicht Deiner Mutter.

Über was und wie wollen wir nun sprechen?

 

Meine Stimme ist ein Musikinstrument.

Wer hilft mir, es zu stimmen,

und schenkt mir Lieder und Spiele,

um meinen kleinen Gast zu beschenken -

mein Kind zu empfangen?